Etat-Meldung

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impressum unterstützt Kampagne der Krankenhäuser gegen das Krankenhausstrukturgesetz

Ende Dezember 2014 lagen die Eckpunkte einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe für das neue Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) vor. Es hätte aus Sicht der Krankenhäuser in dieser Form zu unzumutbaren Belastungen des Personals und der Patienten geführt. Fünf Landeskrankenhausgesellschaften handelten umgehend und beauftragten impressum mit der kurzfristigen Entwicklung einer Kampagne gegen den Gesetzentwurf.

Das geplante KHSG enthielt aus Sicht der Krankenhäuser keine Lösung der chronischen Unterfinanzierung der Krankenhäuser, bot keinerlei Perspektive für eine Entlastung des Krankenhauspersonals und blendete die demographische Entwicklung und den damit verbundenen steigenden Bedarf an Krankenhausbetten völlig aus. Stattdessen sah der Gesetzentwurf weitere starke finanzielle Einschnitte und die Schließung von Krankenhäusern vor.

Da bereits im Frühjahr 2015 die erste Lesung des Gesetzes im Bundestag stattfand, musste schnell gehandelt werden, um das Gesetz aus Sicht der Krankenhäuser zu korrigieren. So wurde impressum von den Landeskrankenhausgesellschaften Hamburg, Bremen, Thüringen, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern beauftragt, eine Kampagne gegen das KHSG zu entwickeln. Innerhalb weniger Wochen erstellte das Team von impressum ein strategisches Konzept und entwickelte Logo und Claim, unterschiedliche Plakatmotive, Flyer, Banner, eine Postkartenaktion – alle auf die jeweiligen Bedürfnisse der Bundesländer zugeschnitten. Alle Medien stellten die zentralen Kritikpunkte am Gesetzentwurf anschaulich und leicht verständlich dar. Sie wurden breit gestreut, um das Krankenhauspersonal zu mobilisieren und die Bevölkerung über die negativen Folgen des Gesetzentwurfs aufzuklären.

Außerdem entwickelte impressum die zentrale Kampagnen-Broschüre im Auftrag der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) und drei Politikbriefe bzw. Themenblätter pro Bundesland, die die zentralen Kritikpunkte am Gesetzentwurf mit prägnanten Texten, Daten und Schaubildern verdeutlichte, um damit Bundestags- und Landtagsabgeordnete sowie andere Entscheider zu überzeugen. Presseaktivitäten und die Entsendung eines „Protestmobils“ zur zentralen Kundgebung der Krankenhäuser am 23. September in Berlin rundeten die Kampagne ab.

Die Protestaktionen der Krankenhäuser hatten schließlich Erfolg: Im Oktober wurde ein großer Teil der umstrittenen Punkte aus dem Gesetzentwurf entfernt.

Siehe auch unter
Hamburgische Krankenhausgesellschaft
Krankenhausgesellschaft Sachsen

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